Liebe Remscheiderinnen und Remscheider,

was ist die Triebfeder für einen Menschen sich zu engagieren? Was treibt uns an politische Verantwortung zu tragen? Was bringt uns dazu, Zeit und Kraft für ein Mandat aufzubringen? Ich kann darauf keine allgemeine Antwort geben. Aber eine sehr persönliche: Freude, Leidenschaft, Verantwortung, Respekt! Ich habe sehr viel Freude an meiner Arbeit, genieße viele Begegnungen und gerade den Austausch mit den vielen unterschiedlichen und spannenden Menschen. Ich mag unsere Stadt sehr, sie ist mir Heimat geworden, für die arbeite und kämpfe ich leidenschaftlich. Ich bin gerne bereit, weiterhin Verantwortung zu übernehmen, weil diese Stadt und die hier lebenden Menschen es wert sind. Und ich habe viel Respekt, Respekt für das, was Menschen in unserer Stadt leisten, überall - tagtäglich.

Burkhard Mast-Weisz am Rednerpult der Aufstellungskonferenz am 27.06.2020. Bild: Thomas Wunsch, Remscheid.

Ich bin sehr stolz auf unsere Stadt, sie hat unser aller Engagement verdient. Daher möchte ich weiter für die Zukunft unserer Stadt arbeiten – mit dem Ziel, Remscheid nach vorne zu bringen. Gemeinsam mit vielen engagierten Menschen habe ich vieles erreicht, aber weitere neue Herausforderungen liegen vor uns!

Gerade die letzte Zeit der Coronakrise war eine besondere Herausforderung für alle Menschen in unserer Stadt. Ich denke an diejenigen, die während der Krise Kurzarbeit machen mussten, an diejenigen, die ihren Job verloren haben. Ich denke an Kinder und deren Eltern, die über Monate ungewisse Betreuungssituationen meistern mussten und sich im Homeschooling wiederfanden, ich denke an Gastronomie, lokalen Einzelhandel und Kulturschaffende, denen die Existenzgrundlage wegbricht. Dank gebührt all diejenigen, die ihren Mann und ihre Frau gestanden haben, damit wir einkaufen konnten, unsere Angehörigen gepflegt wurden, für unsere Sicherheit gesorgt haben

Mein Auftrag ist es jetzt, engagiert die Zukunftsaufgaben unserer Stadt anzupacken: für die Jungen mit guten und umfassenden Betreuungs- und Bildungsangeboten, für die Älteren, die ihr Leben lang gearbeitet haben, denen unser aller Respekt und Dankbarkeit gilt, für diejenigen, die mitten im Erwerbsleben stehen und vor allem denjenigen, die aktuell in Kurzarbeit stecken, denen Arbeitslosigkeit droht, die Arbeit suchen. Ich möchte, dass sie alle Remscheid als ihre Heimat erleben, in der sie gerne wohnen, arbeiten, groß werden, Schule und Ausbildung erfolgreich abschließen, Gastronomie, Kultur, Sport und Freizeit genießen können, ihren wohlverdienten Ruhestand genießen können, in Würde alt werden können. Ich will, dass alle Menschen in unserer Stadt jeden Lebensabschnitt mit Würde und ohne existentielle Sorgen erleben und selbstverantwortlich gestalten können.

Die fortschreitende Digitalisierung wird der Arbeitswelt ein neues Gesicht geben. Ich stehe in der Verantwortung, diesen Umbruch an der Seite der Unternehmen und der Beschäftigten so zu gestalten, dass niemand zu den Verlierern gehört. Das gilt für alle Branchen, auch für unser Rathaus.

Die Veränderungen im Einzelhandel bringen uns in die Verantwortung, insbesondere der Innenstadt und der Alleestraße eine gänzlich andere Rolle und ein gänzlich anderes Aussehen zu ermöglichen.

Ich stehe in der Verantwortung in einer globalen Welt, die durch die dramatische Klimaentwicklung bedroht ist.  Daher werden wir auch unsere Mobilität und unseren Energieverbrauch deutlich verändern, um den nachkommenden Generationen eine zukunftsfähige Welt zu überlassen. Und eines haben wir nach den Entwicklungen bei Tönnies alle gelernt: wir müssen einen gänzlichen anderen Umgang mit Lebensmitteln praktizieren, nicht Geiz ist geil, sondern eine Stärkung regionaler Produkte und einen respektvollen Umgang mit der Schöpfung.

Ich möchte gerne für sie und unsere Stadt weiterarbeiten und würde mich über Ihre Zustimmung sehr freuen.

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